FAQ zum Online-Elterncoaching

FAQ

Was ist der Sinn eines Elterncoachings?

Im Elterncoaching geht es darum, Euch als Eltern durch Streit oder Herausforderungen innerhalb der Familie zu hel­fen. Ich räume Eure Probleme zwar nicht aus dem Weg, aber ich helfe Euch, sie zu bewäl­ti­gen und daran gemein­sam zu wach­sen. Ihr wer­det fest­ge­fah­rene Muster erken­nen, sie durch­bre­chen und posi­tive Erfahrungen mit neuen Formen der Interaktion machen.

Ich kann mir schwer vorstellen, ein solches Coaching online wahrzunehmen. Fehlt da nicht der persönliche kontakt?

Um ehrlich zu sein: Ich hätte mir das früher auch nicht vorstellen können. Bis März 2020 habe ich in Praxisräumen in Frankfurt gearbeitet und dann, ausgelöst durch die Corona-Krise, auf Online-Coachings umgestellt. Zu meiner eigenen Verwunderung hat sich gezeigt, dass die „virtuellen“ Sitzungen den Sitzungen vor Ort in nichts nachstehen und dass es viele Eltern es zu schätzen wissen, aus dem Komfort und der Sicherheit der eigenen vier Wänder heraus an ihren Themen arbeiten zu können. Ganz ohne Ärger über die ausgefallene S-Bahn, den verspäteten Babysitter oder die erfolglose Parkplatzsuche. Am besten buchst Du einfach ein kostenfreies Erstgespräch und überzeugst Dich selbst, wie schnell Du während der Session „vergisst“, dass es sich um eine „virtuelle“ Begegnung handelt. 

Werden die Kosten für ein Elterncoaching von der Krankenkasse übernommen?

Da es im Elterncoaching nicht um die Diagnose oder Behandlung psy­chi­scher Krankheiten geht, son­dern um Euer Beziehungsgeschehen, han­delt es sich um eine Privatleistung, die nicht von den gesetz­li­chen oder pri­va­ten Krankenkassen über­nom­men wird. Das ist bedau­er­lich, denn eine bes­sere Familienatmosphäre wirkt sich in vie­len Fällen posi­tiv auf die Gesundheit der Familienmitglieder aus.

Können wir auch Termine am Abend oder am Wochenende bekommen?

Ja. 

Werden die Inhalte des Elterncoachings vertraulich behandelt?

Ja.

Wer sollte am Elterncoaching teilnehmen?

Wenn irgendmöglich, wäre es wichtig, dass beide Elternteile am Elterncoaching teilnehmen. Dazu ist es übrigens nicht einmal erforderlich, dass Ihr Euch am selben Ort befindet. Es kann also beispielsweise auch ein Elternteil von der Geschäftsreise zugeschaltet werden. Im Einzelfall kann es sinnvoll sein, dass auch größere Kinder am Coaching teilnehmen oder auch weitere Personen, die involviert sind. 

Wir sind keine Familie/keine Eltern im klassischen Sinne. Für wen werden die Elterncoachings angeboten?

Bei mir sind Alleinerziehende, Pflege- und Adoptivfamilien, Patchworkfamilien, Regenbogenfamilien und alle ande­ren Lebensgemeinschaften will­kom­men. Auch, wenn Ihr über­haupt keine Familie, son­dern eine Wohngemeinschaft, ein Team oder eine andere Gemeinschaft seid, kön­nt Ihr vom fami­li­en­the­ra­peu­ti­schen Setting und mei­ner fami­li­en­the­ra­peu­ti­schen Perspektive pro­fi­tie­ren. 

Eigentlich hat nur unser Kind Probleme – warum sollten wir uns coachen lassen?

Wenn Du Dich nicht als Teil des Problems siehst, musst Du ja trotzdem damit klar kommen und möchtest Du vielleicht sogar ein Teil der Lösung sein 🙂 In Eurem Familiengefüge hängt nun einmal alles mit allem zusammen. Wie bei einem Mobile können die eingelnen Familienmitglieder nur gemein­sam ihr Gleichgewicht und ihre Stabilität fin­den. 

Wie bringe ich meine*n Partner*in dazu, am Elterncoaching teilzunehmen?

Die Gründe, warum Elternteile nicht teil­neh­men möchte, kön­nen viel­fäl­tig sein. Ich kann Euch auf jeden Fall zusi­chern, dass in mei­nen Sitzungen nie­mand gezwun­gen ist, über Dinge zu spre­chen, über die er*sie nicht spre­chen möchte. Es geht auch nicht darum, her­aus­zu­fin­den, wer etwas rich­tig oder falsch gemacht hat. Es geht ein­zig und allein darum, her­aus­zu­fin­den, wie Ihr in einen kon­struk­ti­ve­ren Austausch tre­ten und zu einem glück­li­che­ren Miteinander fin­den könnt. Sage ihm*ihr, dass ich für die­sen Prozess gerne die Perspektive und den Input aller Beteiligten hören würde.

Kann das Elterncoaching auch in englischer Sprache stattfinden?

Ja.

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