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10 Tipps gegen den Coronaeltern-Blues

von Michael Zahedi

  1. 1
    Denk daran: Diese Pandemie wird einmal vorübergehen! All things must pass. Die Vergänglichkeit allen Seins hat eben auch ihr Gutes.
  2. 2
    Pflege Kontakte, die Dir guttun. Vielleicht ist der Shutdown eine gute Gelegenheit, eingeschlafene Freundschaften via Zoom zu reaktivieren?
  3. 3
    Be nice! Sei, so gut es geht, freundlich und liebevoll zu den Menschen, mit denen Du unter einem Dach wohnst. Das Corona-Elend lässt sich nicht wegdiskutieren – aber vielleicht ein wenig wegknuddeln? Du willst schließlich auch Dein psychisches Immunsystem stärken.
  4. 4
    Räume auf und miste aus. Trenne Dich von Dingen, die Du nicht brauchst und die Dich nicht glücklich machen. Jetzt, wo Du so viel zu Hause abhängst, lohnt sich der Aufwand gleich doppelt 🙂
  5. 5
    Kümmere Dich um Deinen Körper. Geduscht und gepflegt sieht die Welt schon ganz anders aus. Welche Wellness-Anwendung kannst Du leicht in Deine täglichen Routinen einbauen? Wie wäre es mit einer Kneippschen Wechseldusche oder einer Akkupressurmatte? Nix Neues, aber so wichtig wie eh und je: Gescheite Ernährung, Bewegung an der frischen Luft (am besten in der Natur), genügend Schlaf und eine klare Tagesstruktur!
  6. 6
    Wähle weise, welche Medien Du konsumierst: Was ist wirklich dazu geeignet, Dich seelisch-moralisch aufzubauen? Und denk dran: Weniger ist mehr!
  7. 7
    Bewahre Dir einen unschuldigen Humor, wie Kinder ihn an den Tag legen; kein Spott oder Zynismus, sondern eine heitere, gelassene und wohlwollende Grundhaltung. Wie sangen die Monthy Pythons: „If life seems jolly rotten, there's something you've forgotten, and that's to laugh and smile and dance and sing.” 
  8. 8
    Mach Dinge bewusst anders. Wenn wir äußerlich Muster durchbrechen, fällt es auch unseren Gedanken und Gefühlen leichter, neue Bahnen einzuschlagen. Probier mal ein neues Rezept aus, dekoriere die Wohnung um, such Dir ein neues Hobby – Dir wird schon was einfallen 😉
  9. 9
    Mach Dir klar: Es ist völlig ok, unter diesen Umständen niedergeschlagen und unproduktiv zu sein. Es bringt nichts, den Frust noch mit Schuld- oder Schamgefühlen zu garnieren! Nimm Deinen Coronaeltern-Blues an und gib ihm Raum: Sprich mit jemandem darüber, male ein Bild, tanze zu trauriger Musik, schreib Dir den Kummer von der Seele – tu, was immer Dir hilft, Deinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen! 
  10. 10
    Du darfst Dich genauso lieb haben wie andere. Für Deine Familie bist Du nicht nur systemrelevant, sondern unersetzlich und viel wertvoller, als Du es Dir klar machst. Welche Extraportion elterlicher Zuwendung möchtest Du heute verschenken, um auch Deine inneren Kritiker*innen davon zu überzeugen, was Du für ein großartiges Elternteil bist?

Jenseits all dieser Tipps: Scheue Dich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen! Ruf bei der Telefonseelsorge an, geh zu Deinem Hausarzt und/oder suche Dir Unterstützung in Form einer Therapie oder eines Coachings. 

Gemeinsam stehen wir das durch! Beste Grüße

Michael Zahedi

Danke fürs Teilen!


  • Ach ja…einfach weiter durchwurschteln und trotzdem schauen wo noch was Gutes geht…wunderbar…und nicht zu vergessen das schlechte Gewissen der gelebten Kompromisse ? Ab in den Mülleimer damit!
    Und mir tut es einfach immer Mal wieder gut zu hören, dass es anderen genauso geht wie mir/uns. 🙂

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